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SÄCHSISCHER
BOTE 08.02.2006 |
Goin' to the Mardi Gras
Faschingsstimmung
ohne Schunkelwalzer
Carnival New Orleans im Gare
de lune
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Bei diesem Karneval gibt es weder Büttenreden noch Schunkelwalzer
- aber Super- stimmung! Für die Dresdner Jazz- und Bluesfans ist es
in- zwischen schon eine gute Tra- dition geworden, an der Elbe den Karneval
zu feiern wie beim Carnival New Orleans am Mississippi.
Auch im historischen Ballsaal |
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Schließlich kommt er direkt zurück von einer Tour aus der
Jazz-Weltmetropole, die im ver-gangenen Jahr durch Sturm und Hochwasser fast
völlig zerstört wurde. In New Orleans wird Tho-mas Stelzer einen
Spenden-scheck und ein mit Benefiz-Er-lösen finanziertes Sousafon an
betroffene Musiker übergeben. Wenn das kein Grund zum Fei-ern
ist! |
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ten Party mit originaler Musik aus der Jazz-Metropole. Auf dem
Programmzettel stehen Boogie, Rhythm&Blues, Second Line, Zydeco, Cajun...
Live spielt Thomas Stelzer (Foto) and the Bloody Rhythm Fingers; DJ
Ekki präsentiert mit seinem Steckdosenorchester Hits von
Fats Domino, Louis Armstrong, Professor Longhair, Louis Prima oder Doctor
John zum Abtanzen.
Thomas Stelzer, der Dresdner "Mr. Boogie man", wird bei der
diesjährigen Mardi-Gras-Party neue musikalische
Eindrücke aus New Orleans präsentieren.
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Mardi-Gras-Party ist alles erlaubt, was schräg und bunt ist. Stilecht
ist, wer sich bunt kostü-miert ins Getümmel wagt: im Zauberumhang
oder im Grusel-kostüm, als Wahrsagerin, He-xenmeister, Gris Gris, Mojo
oder Jambalaya.
Besonders orginal und origi-nell ist, wer Rhythmus-Instru-mentente aller
Art zum Mitma-chen mitbringt: Schellen, Rasseln, Rumbakugeln - oder eine
mit Kies gefüllte Cola-Dose.
Gefeiert wird am Freitag, 24. und Samstag, 25. Februar.
Los geht's um 20 Uhr (Einlaß
19
Uhr).
Ekki
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| DN vom 26.05.2005 |
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Frauenparty fehlt noch auf der
Mond-Station
Gare de la lune erste Adresse für ausgefallene
Feiern
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Der Tango machte das Gare de la lune auf der Pillnitzer
Landstraße im Dresdner Raum bekannt. Doch nicht nur heiße Tänze
sind eine Spezialität im Mond-Bahnhof (so die freie Übersetzung),
sondern auch Hochzeiten. Immer mehr frisch Vermählte feiern hier den
schönsten Tag des Lebens. DN-Redakteurin Thessa Wolf fragte
Inhaber Michael Rüdrich, was das Heiraten an der Elbe zu so etwas Besonderem
macht. |
Hat etwas
übrig
für die ver-
rücktesten
Wünsche
seiner
Gäste:
Michael
Rüdrich,
Chef vom
Gare de
la lune.
Foto: Kern |
Gerade ist die neue Sommer-Speisekarte herausgekommen. Was essen Sie am liebsten?
Was ich selber esse, hm, ich mag fast alles gern. Bei den Gästen
beliebt sind Eierkuchen mit Spinat-Fetakäsefüllung, die es
natürlich weiterhin gibt. Ansonsten haben wir in dieser Saison ganz
besonderen Wert gelegt auf eine ausgewogene Mischung aus leichter sommerlicher
Küche und deftigen Gerichten. Im Biergarten schmeckt es mir am besten,
übrigens haben wir dort auch einen Selbstbedienungsbereich, wo es bei
gutem Wetter Leckereien vom Grill gibt. Was ganz Besonderes ist unser
Frühstück im Strandkorb. Wo bekommt man so etwas schon in einer
Stadt? |
Was kann man außer einem solchen Frühstück noch erleben?
Neben einigen Feiern natürlich noch viele Konzerte und
Veranstaltungen. Was mich besonders freut: Wahrscheinlich kommt nun bald
ein neuer Rad- und Fußweg. Bisher gab es nur eine Holperpiste, die
die Leute gemieden haben. |
| O
Service |
Öffnungszeiten Restaurant
Pillnitzer Landstr. 148,
01326 Dresden
Mo.-Fr. ab 16 Uhr, Sa. ab 15, So. ab 9 Uhr (Frühstücksbuffet)
Tel.: 0351/2 67 85 54
Fax: 0351/2 65 45 84
E-Mail:
garedelalune@gmx.de
www.gare-de-la-lune.de |
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Im Gare de la lune feiern rund 50 Paare im Jahr Hochzeit.
Warum trauen sich so viele Brautleute in Ihrem
Ballhaus?
Wir haben einen großen Saal und einen tollen Biergarten,
in dem Stühle und Tische im Gras stehen, mit viel Platz und einer Stimmung
wie im Urlaub - durch Strandkörbe und Liegestühle. Die Lage ist
einfach klasse, man blickt - unter Apfelbäumen sitzend - direkt auf
Elbe und Elbwiesen. Und natürlich unsere eingespielte Mannschaft, die
fast alle Wünsche der Feiernden erfüllen kann. Das sprach sich
herum. Mit der Zeit wurden und werden es immer mehr Brautpaare, wir haben
schon Bestellungen für 2006.
Aber Tango getanzt wird trotzdem weiter?
Na klar, immer mittwochs. Zwischen 20 und 21 Uhr können Neugierige
kostenlos schnuppern kommen, danach geht die Tangonacht los. Höhepunkt
ist der Tangoball, der jeden zweiten Freitag im Monat steigt. Wenn gutes
Wetter ist, wird im Garten getanzt. |
Was bei den Hochzeiten ebenso möglich ist.
Wie viele Leute können mit feiern?
Im Saal ist Platz für bis zu 150 Gäste - je nach Art der
Veranstaltung. Im Garten ebenso. Die interessantesten Feiern sind die unter
einem bestimmten Motto. Ich er innere mich an ein wildes Fest, bei dem die
Gäste die zwanziger Jahre aufleben ließen. Statt Geschenken erwartete
das Paar passende Kostümierung, es war herrlich. Leider sind solche
Abende zu selten, es könnte viel mehr davon geben. Was ich mir
wünschen würde - wir richten ja nicht nur Hochzeiten, sondern auch
jede andere Feier aus - , ist eine von Frauen ausgerichtete Party. Bisher
waren immer Männer die Veranstalter. Doch den Herren mal zu zeigen,
wie Frauen eine abgefahrene Festivität gestalten, das wäre schön.
Wir sind absolut offen für die Ideen unserer Gäste und
unterstützen sie bei der Umsetzung mit allen Kräften. Auch Tagungen
und Seminare sind bei uns möglich. |
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| SZ |
Sonntag, den 21.3.2004
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Schaufeln auf der
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Eiersalat,
Schafskäsecreme, Lachs - womit beginnen? Es ist Sonntag. Die Schuhe
schwer vom Elbwiesenmatsch, die Wangen rot vom Märzwind sind wir unsere
Bemmen an zärtlich fordernde Pferdemäuler losgeworden und begehren
selbst ein zweites Frühstück. Im Wachwitzer Gare de la
lune, direkt an der Elbe gelegen, sind stets Plätze frei. Kaum
einer weiß, dass sich unter dem historischen Ballsaal (wo mittwochs
die Tangoszene pirouettenreich das Parkett bohnert) ein gemütliches
Restaurant mit Holzbänken befindet - und dass dieses seit Oktober sonntags
ein Frühstücksbuffet (9-15 Uhr) feilbietet, das keine Wünsche
offen lässt. Für 6,50 Euro darf jeder reinschaufeln, soviel
er kann: Brötchen, Käse, Wurst, Braten, Marmelade, Cornflakes,
Salate, Desserts wie Griespudding mit Pfirsichen.
Satt und zufrieden sitzen wir am Fenster mit Blick auf die glitzernde Elbe,
die Dampfer und den noch unbestuhlten Biergarten. Um 1920 sollen auf der
Wiese 2500 Menschen Platz gefunden haben. Damals hieß der Laden
Ehlichs Dampfschiffrestaurant, legte die Weiße Flotte vor
der Tür an, verlustierte man sich bei Vereinsfesten an Kegelbahn und
Karussell. Heute hat im Mondbahnhof' Michael Rudi
Rüdrich das sagen. Ein kerniger Mann, den keiner so schnell aus der
Ruhe bringt. Auch nicht die Flut, die im Restaurant bis unter die Decke
schwappte. Seit Mitte 2003 bietet er hier wieder Krautrouladen,
Käsespätzle und gefüllte Weinäpfel, kann man Lokal und
Terrasse für Hochzeiten und Betriebsfeiern mieten, eine gepflegte
Billardkugel schieben - oder nur in der Sonne vom Elbhangfest
träumen. |
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KERSTIN
KLAUER |
Gare de la tune
Pillnitzer Landstr. 148, 01326 Dresden
Tel.: 2678554, www.gare-de-la-lune.de
Restaurant: mittwochs - freitags 17- 24 Uhr,
samstags 15 -24 Uhr, sonntags 9-24 Uhr,
jeden Mittwoch ab 20 Uhr Tangonacht mit kostenloser
Einführungsstunde.
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SZ |
Freitag, den 2.1.2004
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Gare de la Lune
Rockabillys tanzen sich im Gare de la Lune warm, während
sich der Nieselregen kurz vor Jahreswechsel in Schneegraupel verwandelt.
Die Musikcombo Ray and the Rockets heizt hier den Gästen
in gewohnter Manier ein. Gefeiert wird die Silvesternacht mit dem Angebot
des Lokalchefs, Essen, Bier, Wein, Sekt oder Zigarren ohne Beschränkung
oder Extra-Kosten zu beziehen. Entsprechend ausgelassen ist die Stimmung
derjenigen, die ihre 65 Euro Startgeld für die Feier in den Neujahrsmorgen
bezahlten. |
| aus:
http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=560503 |
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PLUSZ
vom 23.10.2003 |
| Sizilianer &
Ball |
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| Brot und Spiele der
besonderen Art gibt es am 25. Oktober im Dresdner Gare de la lune (Pillnitzer
Landstraße 148). Hier treffen sich Filmfans und stilechte Mafiosi zum
Sizilianerball im Chicago der 30er Jahre. Edle Speisen und Getränke,
Glücks- und Wettspiele sowie Musik einer berühmt-berüchtigten
Epoche warten auf Tänzer und Zuschauer.
ws
Am 25.Oktober ab 20 Uhr steigt im Dresdner Gare de la
lune der Sizilianerball im stilechten Ambiente. |
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Fast
wie Fasching: Sizilianerball in Dresden |
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| SZ |
Mittwoch 17. September 2003 |
GARE DE LA LUNE
-
Adresse: Pillnitzer Landstraße
148,
01326 Dresden; Telefon: (0351)267 8554
-
Tanzangebot: jeden Mittwoch Tan-
gonacht, einen So. im Monat: Tanzcafé,
einen Do. im Monat: Disco-Fox-Party
-
Musik: tanzkundige DJs oder
live
-
Ambiente: prächtiger Ballsaal
mit BaI-
konblick auf die Elbe und viel Platz zum
Tanzen; Garderobe: es darf etwas kulti-
vierter sein, aber auch die Jeans ist okay
-
Eintritt: Tango: 4, ermäßigt
3 Euro, Dis-
co-Fox und Tanzcafé: 3 Euro
-
Preise: Bier vom Fass (0.4 l): 2 Euro;
Wasser (0.2 l): 1 Euro; offene Weine: ab
3 Euro
-
Parken: begrenzt Im Hof, sonst auf der
Pillnitzer
Landstraße
-
Sonst: Im Ballsaal
nur Getränke-Bar
-
Fazit: Erste Adres-
se für Tango-Argentino- Lieb-haber, ideal
auch für Anfänger.
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| Auszug
aus:
SZ |
SONNABEND/SONNTAG
19./20. APRIL 2003 |
An die Gläser, fertig, los!
Meint es die Ostersonne gut, hat der Biergartenfreund die
Qual der Wahl |
...
Die es ein wenig verschwiegener mögen, fahren den Elberadweg noch etwa
vier Kilometer Richtung Pillnitz. Wer dann Strandkörbe sieht, ist nicht
zu lange unterwegs, sondern im Gar de la lune gelan- det. An
diesem lauschigen Plätz- chen lässt es sich bei einem frisch Gezapften
ganz trefflich über das Weltgeheimnis sinnieren. Acht Mo- |
nate Bauzeit zwang die Flut Inha- ber Michael Rüdrich auf. Oster- sonnabend
kann er endlich sein gastronomisches Kleinod wieder öffnen. Zwar muss
der Garten mit den Amphoren und Statuen noch aufgeräumt werden, aber
die Idylle eines sonnenroten Abends hier lässt sich schon wieder lebhaft
erahnen.
...
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Pressemitteilung über Phil
Shoenfelt und
Wismut
|
S H O E N F E L T
Die Musik hat etwas dunkles, verwunschenes an sich, ähnlich wie
der Amerikanische Delta Blues oder Country Music. Sie ist dennoch das Produkt
eines Engländers, der lange Jahre in New York gelebt hat und heute die
tschechische Hauptstadt Prag sein Zuhause nennt. Phil Shöenfelts Lieder
reflektieren die Mythologie des Outcast verloren in einer feindseligen
Umgebung, Opfer seiner eigenen Fantasie und Paranoia dessen
zwischenmenschliche Beziehungen oft von Obsession und Zerstörungswut
charakterisiert sind. Die Menschen in Shöenfelts Liedern die
Psychopaten, Junkies und Drogenopfer, die Selbstmörder und gequälten
Lover sind nicht die typischen Helden des modernen Pop-Songs. Aber
selbst wenn es manchmal schwer fällt, Sympathie für sie zu empfinden,
werden sie von Shöenfelt mit einer psychologischen Einsicht portraitiert,
die sie zu glaubwürdigen Charakteren macht. Doch Phil macht nicht nur
Musik er ist auch ein veröffentlichter Schriftsteller und Dichter.
In seinen Songs findet man deshalb auch viele Einflüsse aus der Literatur.
Bildliche Symbole aus der Bibel werden dort gemixt mit poetischem
Europäischen Symbolismus: Zusammen ergibt das eine Sprache, die eine
tiefgründige Gefühlswelt wie auch ekstatische Zustände an
den extremsten Grenzen emotionaler Erfahrungen zum Ausdruck bringen vermag.
Unverkennbar der Einfluss visionärer Poeten, wie Baudelaire, Blake und
Rimbaud aber auch anderer Genre, wie der Film Noir oder Krimi-Novellisten
wie Jim Thompson und James Elroy. Weitere literarische Inspiration nimmt
Phil von William Burroughs, Jack Kerouac und Nelson Algren, die er mit einer
ordentlichen Portion schwarzen Humors versieht, die beim ersten Anhören
nicht immer verständlich ist. Die Musik von Phil Shöenfelt &
Southern Cross vereinigt eine bestimmte Tradition, die sie gleichzeitig wiederum
zu sprengen versucht. Struktur und Melodie der Songs werden an einigen Stellen
gerne durch Elemente wie Lautstärke und Feedback bis an die Grenzen
des Chaos getrieben. Hier wird zwar der Einfluss von Pionieren wie Velvet
Underground, Glenn Branca, Sonic Youth und Swans klar, Southern Cross verarbeiten
diese Einflüsse aber auf ihre eigene Art. Im Grunde genommen ist es
Rock vermischt mit Avantgarde. Die Band schwimmt in der Tradition derer,
die es geschafft haben tolle Musik mit intelligenten Texten zu kombinieren:
Lou Reed, Leonard Cohen, Swans, Nick Cave, Iggy Pop, Neil Young, Patty Smith,
Televison etc. Geboren wurde Phil in Bradford, England. Dort wuchs er auf
mit Rock and Roll, dem Blues eines Robert Johnson sowie Son House und English
Folk. In den Jahren 1976/77 fand sich Phil in der Londoner Punk Explosion
wieder bis es ihn 1979 nach New York zog. Dort spielte er zuerst in einer
Reihe von Punk-Bands, wie Max`s Kansas City und CBGBs. Später, 1981,
gründete er die Post-Punk- Noise Band Khmer Rouge. Den ersten großen
Auftritt dieser Gruppe findet man auf dem White Columns Noise Festival Tape,
eine Kompilation auch mit Live-Auftritten von Lydia Lunch, Mitgliedern von
Sonic Youth und einer frühen Version der Swans. Phil lebte von 1979
bis Mitte der 80er in New York und wurde dort von Nat Finkelstein (Autor
der Factory Years und bekannt für seine klassischen Fotografien der
Velvet Underground) gemanagt. Außer seiner musikalischen Zusammenarbeit
mit Khmer Rouge war Phil auch in der Film- und Literatenszene Manhattans
aktiv. Im Jahre 1984 kehrte Phil ins Vereinigte Königreich zurück
und spielte dort Gitarre auf Produktionen wie "Incense and Peppermints" von
Brix Smiths Adult Net und der E.P. "Cat Tabu" von Kid Congo Powers.
Auf der 1988 Tour von The Fall hatte Phil seinen Accoustic Support Slot,
im Jahr darauf veröffentlichte er seine erste Solo Single Charlottes
Room b/w The Long Goodbye auf Mark E. Smiths Cog Sinister Label. Die 12-Inch
Scheibe wurde in John Peels Radio One Show gespielt und erhielt
äußerst gute Kritiken in der englischen Musikpresse. Nachdem Phil
1990 zu Paperhouse Records wechselte, kam im Mai desselben Jahres die LP/CD
Backwoods Crucifixion heraus. Nach hervorragenden Kritiken in
Großbritannien, Europa und den USA trat Phil bei einer Serie von
Live-Konzerten in Frankreich, Belgien, Deutschland und der Schweiz auf.
Höhepunkt dieser Tour waren zwei Gigs als Support-Act für Nick
Cave and the Bad Seeds in der Brixton Academy und im Glasgow Pavillion. Darauf
folgte eine weitere Tour mit Crime and the City Solution, mit deren Sänger
Simon Bonney Phil an dessen erstem Solo Album "Forever" zusammenarbeitete,
das von Mute Records herausgebracht wurde. Die darauffolgende CD von Phil
Shöenfelt, God Is The Other Face Of The Devil, kam unter dem Label
Humbug Records/Trident Music im Jahre 1993 heraus. Dabei war es das erste
Mal, das Phils Musik die Gelegenheit hatte, sich in einem 24-Track Studio
zu entfalten. Das Album erhielt exzellente Kritiken in England, Frankreich
und Griechenland, wo es auch ein grosser Hit wurde. Nach einer weiteren Show
mit Nick Cave and The Bad Seeds im Londoner Forum begab sich Phil im Sommer
1994 auf Tour in der Tschechischen Republik. Dort spielte er zusammen mit
der bekannten tschechischen Band Tichá Dohoda. Das Abschlusskonzert
der Tournee fand im legendären Prager Klub Bunkr statt und wurde im
April 1995 unter dem Titel Live in Prague als CD veröffentlicht. (Bonton
Music in Tschechien, sonst Humbug Records). Phil gefiel die inspirierende
und kreative Atmosphäre Prags so sehr, dass er im August 1995 permanent
dort hinzog. |
Zusammen mit seiner neuen tschechischen Band Southern Cross nahm er 1997
das Album Blue Highway auf im selben Jahr veröffentlichte er
auch die erste Fatal Shore CD das Ergebnis seiner Zusammenarbeit mit
den in Berlin lebenden Australiern Bruno Adams (ex- Once Upon A Time) und
Chris Hughes (ex-Once Upon A Time; Hugo Race And The True Spirit). Phils
erster Roman, Junkie Love, wurde vom Prager Verlag Mata 1997 auf tschechisch
veröffentlicht und hat inzwischen seine zweite Auflage ausverkauft.
Außer einer neuen Hardback Version soll das Buch auch in griechischer
Übersetzung von Plasma Books (Athen) herausgeben werden. Das Jahr 1997
wurde auch vom Beginn einer Zusammenarbeit zwischen Phil und der englischen
Underground-Legende Nikki Sudden (Swell Maps/Jacobites) gekennzeichnet. Zusammen
haben Phil und Nikki schon so einige Songs geschrieben (von denen einer auch
auf Nikkis Solo CD "Egyptian Roads" zu finden ist). Außerdem hat Phil
die Lead Guitar auf Nikkis "Rock and Roll - Deutschland Tournee im
November 1997 gespielt. Nach einer weiteren Tour im Januar und Februar 1998,
nahmen Phil und Nikki in einem Berliner Studio eine CD mit gemeinsam
geschriebenen Songs auf. Diese CD soll unter dem Namen Golden Vanity
demnächst von einem amerikanischen Label veröffentlicht werden.
Im Mai 1999 wurde Phils zweites Buch The Green Hotel, eine tschechisch/englische
Sammlung von Gedichten und Songtexten vom Prager Verleger Mata
veröffentlicht. Im Jahr darauf kam die zweite CD von Phil Shöenfelt
& Southern Cross, Dead Flowers For Alice, auf den Markt. Diese CD stellt
eine Entwicklung im Vergleich zu früheren Aufnahmen dar: der Sound ist
von höherer Qualität und die Arrangements gewagter, was von der
Brillanz der Musiker Pavel Cingl (Violine, Gitarre), Pavel Krtou (Bass)
und Jarda Kvasnicka (Drums) zeugt und auch eine neue Richtung in Phils
Songwriting andeutet. Die CD wurde veröffentlicht von Indies Records
(Tschechische Republik), ZYX/Golden Core (Deutschland) und Hitch-Hyke Records
(Griechenland). Phil Shöenfelt & Southern Cross sind eine Band von
internationaler Klasse. Die Liste ihrer Live-Gigs reicht von Tschechien und
der Slowakei über Deutschland, Österreich und der Schweiz bis hin
nach Dänemark und Griechenland. Während Phil die Songs schreibt,
besteht Southern Cross aus einer freundschaftlichen, kooperativen Truppe
die dynamische Interaktion zwischen allen vier Musikern ist ein integraler
Bestandteil ihres Sounds. Sei der nun weich und empfindsam oder hart und
gewalttätig, die Musik von Southern Cross ist eine einnehmende und
emotionale Erfahrung live und on record. |
S H O E N F E L T |
WISSMUT
Aktuelle CD-EP/LP Sonne & Mond Löwenzahn/Buschfunk
bzw. Major Label/Flight13 Neue EP Cured VÖ: 29.10.2004 Die
Band nach DIE ART So mancher hat sich im Dezember 2001 ein oder zwei Tränen
aus den Augenwinkeln gewischt, als es ein letztes mal zu einem DIE ART Konzert
ging. Nun taucht zwei Jahre später eine Band auf, die dort anknüpft
wo DIE ART aufgehört hat. DIE ART war immer mehr als eine Band. Die
ART war für viele ein gemeinsamer Augenblick mit geschlossenen Augen.
DIE ART war die Lust einzutauchen. In diese Schwere die für Momente
alles so einfach machte. Diese düstere Art, die einen gefangen nahm,
aufhellte und die Band unverwechselbar machte. Die deutlichen musikalischen
Wurzeln bei Bands wie Joy Division, The Jam oder The Smiths in Verbindung
mit den außergewöhnlichen und hörenswerten Texten Makarios
ergeben die Kombination die WISSMUT einzigartig macht. Krachige Melancholie
aber eben auch, ohne verschwendete Gedanken an einen Irrtum, die Liebe zum
Leben und vor allem, und das markiert die entscheidende Einzigartigkeit
Popappeal ohne Belanglosigkeit. Das neue Programm verbindet so neben den
neuen Songs eine ganze Reihe legendärer Kracher aus DIE ART Tagen
miteinander. Keine Reunion und kein Abklatsch, sondern die logische
Weiterentwicklung. |
| Homepage:
http://www.brachialpop.de
Mp3:
http://www.p-off.de/UpArt/WebGUI/www/uploads/34/3/leben1.mp3
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Zwei herrliche Abende
Dresden feierte ein ausgelassenes Wochenende bei Hutball und Syndikatstreffen
Von Kerstin Klauer
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Ausschnitt aus:
SZ
vom 24. März 2003 |
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halbnackte Tänzerinnen) in An- spruch nehmen. Nur der
festlich ge- schmückte Ballsaal einte alle Klas- sen. Dort herrschte
bei Black Jack und Roulette zunächst verhaltene Stimmung und das, obwohl
das Newtown Swingorchester unter der Leitung von Marc Hartmann swingte wie
die Hölle.
Auch in Lulus Bar konnten Ray and the Rockets erst zu später Stun de |
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Terminlich gefährlich, alldieweil
zeitgleich zur Hutball-Party gaben sich am Sonnabend beim 30er-
Jahre-Sizilianerball im Gare de la lune maffiöse Gestalten ein stilsicheres
Stelldichein. Leider fanden nur um die dreihundert Personen den Weg nach
Wachwitz. Doppelt so viele hätten die Sache perfekt gemacht.
Dabei war alles so schön geplant. Je nach Portefeuille gehörte
man entweder den Gaunern, der ehren- werten Gesellschaft oder den Paten an
und durfte entsprechende Privilegien (Sektpyramide, Buffett, |
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die Herzen der Damen für sich gewinnen.
Als gegen 23 Uhr der Boxring mit zwei schlagkräftigen Herren bestückt
wurde, ging es dann allerdings stimmungstech- nisch richtig zur Sache. Ray
von Zeschau lieferte eine glanzvolle Vorstellung seines kommentatorischen
Könnens ab, für die italienischen Fliegenge- wichte gab's ordentlich
auf Mappe - mit Umfallen und allern drum und dran. Das war denn auch der
Auslöser für das Schüchternheit simulierende Publikum, bei
Swing und Mambo bis früh um drei die Dielen zu strapazieren. |
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Beim Sizilianerball im Gare de la
lune dabei: Madame Risotto in Begleitung der Herren Dottore (I.) und Patrone
Luigi. |
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ALTERNATIVE II
Sizilianer bitten zum Tanz |
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PLUSZ
vom 20.03.2003 |
Während beim Hutball
dekorierte Köpfe Einlass-
Voraussetzung sind, geht
es am 22. März ab 20 Uhr
beim Sizilianerball im
Dresdner Gare de la lune
auch ohne. Wer sich je-
doch wirklich stilecht im
Geiste der 20er und 30er
Jahre kostümieren will,
kommt um einen Hut
kaum herum. Schließlich
gehört eine dem Thema
Mafia entsprechende
Verwandlung bei diesem
Spektakel zwingend dazu.
Dem Publikum wird zu-
dem noch die Chance ge-
boten, sich selbst zu klas-
sifizieren. So kann man
sich zur Kaste der
Gauner und Ganoven
rechnen, zahlt zwölf Euro
Eintritt und darf sich so-
dann an Boxkämpfen er-
götzen, bei Roulette und |
Black Jack arm oder reich
werden und sich musika-
lisch vom Newtown Swing
Orchestra unterhalten
lassen. Veronika Lenz
schafft sich am Grammo- |
Gesellschaft hält, der
bekommt für 24 Euro a
Ticket außerdem Zutritt
zu Lulus Bar. Dort läuft
der Freisekt in Strömen,
kann am Schießstand |
und Mitglieder der ehren-
werten Gesellschaft be-
kommen ihre Eintrittskar-
ten bei den einschlägig
bekannten Kassen - so
auch beim SZ-Ticketservi-
ce. Karten für die Pa-
ten-Klasse können aus-
schließlich telefonisch
unter (0351) 2678554
bestellt werden.
Zum Standard-Angebot
des Abends kommt für die
Bosse ein Buffet im Sepa-
ree dazu. Geschmuggelter
Whiskey, Zigarren und
Geigen-Klänge ergänzen
den Hauptgang. Zum Des-
sert lassen die Tänzerin-
nen auch die letzten Hül-
len fallen, versprechen
die Veranstalter. ada
Syndikatstreffen & Sizilianer-
ball, 22. März, 20 Uhr,
Gare de la lune, DD
www. gare-de-la-Iune. de |
 |
phon und somit optimale
Voraussetzungen für die
Tanzwütigen. Das alles
passiert im Großen Ball-
saal. Wer sich für etwas
Besseres, also für ein Mit-
glied der Ehrenwerten |
rumgeballert und zwi-
schenrein nach den leicht
bekleideten Tänzerinnen
geschielt werden. Ray &
The Rockets und Mister
Atomico steuern Live-Mu-
sik bei. Gauner, Ganoven |
|
DRESDNER
KULTURMAGAZIN
MÄRZ 2003
|
| 22.
SAMSTAG |
 |
| BALL |
| Das Syndikatstreffen
verspricht nicht mehr und nicht weniger, als ein mondäner
»Sizilianerball im Chicago der 30er Jahre« zu werden. Die Zeit
der Prohibition im Gangstermilieu soll hier auferstehen; mit Roulette &
Black Jack, Boxkämpfen, Schießstand in Lulus Bar, Pokertisch im
Separee und zum Dessert lassen die Tänzerinnen die Hüllen fallen.
Dem Laster frönen ist also das Motto des Abends, und zur musikalischen
Umrahmung stehen das Newtown Swing Orchestra, Ray & The Rockets, Veronika
Lenz' Grammophon u.a. bereit. Ganoven zahlen aus der Portokasse, wer zur
ehrenwerten Gesellschaft gehören will, muss tiefer in die Tasche greifen.
Gare de Ja Lune, ab 20 Uhr. |
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PRINZ |
MÄRZ 2003 |
| festival |
SYVDIKATSTREFFEN
Gare de la lune, Sa, 22.3., 21 Uhr
Der Sizilianerball im Gare de la lune
ist einer der mondänsten Bälle des
Jahres. Hier herrscht wieder das Chi-
cagoer Gangstermilieu der 30er, inklu-
sive Boxkämp-
fen und
Glücksspielen,
bis der Cop
kommt. Die
musikalische Begleitung von Syndika-
ten wie Newtown Swing Orchestra,
Veronika Lenz' Grammophon, Ray &
the Rockets und Mister Atomico lässt
uns vor Freude die Jazzhölzer an die |
| Decke werfen. |
R.J.K.K.Hänsch |
FAZIT: Freunde
der italienischen Oper.
FÜR FANS VON: Bällen, Swing und
Rock'n'Roll |
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| März 2003 |
SAX |
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DAS DRESDNER
STADTMAGAZIN |
Bueno sera signorina
|
Einen Tag später präsentiert das Gare
de la lune unter dem Arbeitstitel »Syn- dikatstreffen« ein teuflisches
Maffio- sovergnügen im Stil der 30er Jahre. Hut muss nicht sein,
unerlässlich aber ist eine zeitgemäße Kostümierung.
Um die ganze Sache spannend zu machen, wird die Gästeschar entsprechend
ihrem Portefeuille in drei Kategorien eingeteilt.
Unterste Klasse; Gauner & Gano- ven. Ihr Domizil
ist der große Ballsaal, betriebstemperiert mittels Bigband- sound (Newtown
Swingorchestra),Va- rietetänzerinnen und Spielcasino. Den sportlichen
Teil des Abends bestreiten zwei sizilianische Mozarellahengste beim Boxkampf
mit richtig weh tun. Wetten erbeten.
Mittelklasse: Die ehrenwerte Ge- sellschaft darf
ein bisschen mehr er- |
warten. Ihr ist es erlaubt, den Fuß über die Schwelle
von Lulu's Unterwelt-Bar zu setzen. Hier dienen Sex (Schieß-
stand), Drugs (Sektpyramide) und Rock'n'Roll (Ray and The Rockets) der
allgemeinen Erheiterung. Zusätzlich zum Ballsaal, versteht sich.
Oberklasse: Paten haben's am besten. Steht ihnen
doch neben all den Annehmlichkeiten für's Fußvolk ein lauschiges
Separee zur Verfügung. Buffet, Pokertisch und Erotiktänzerin harren
ihrer ebenso wie die exklusiv er- höhte Patenbrigade-Loge im Ballsaal
(mit Bedienung), die den erhabensten Blick aufs Spektakel bietet.
Für alle gilt: Schusswaffen sind an der Garderobe abzugeben.
| Syndikatstreffen 22. März, Gare de
lea lune
www.gare-de-la-lune.de |
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Sächsische
Zeitung
vom 09.10.2002 |
 |
| Körpergedichte
Eine Musikperformance mit
den
Les Reines Prochaines aus der
Schweiz ist morgen um 20 Uhr im
Gare de la lune an der Pillnitzer
Landstraße zu erleben. Die fünf
Schweizerinnen greifen in gewohnt
königlicher Manie subversiv ins
Weltgeschehen ein. Mit phantasti-
schen Kunststücken, verblüffenden |
Jonglagen, kulinarischen Experimen-
ten und witzigen Körpergedichten
verleihen sie der Dunkelheit helle
Sterne. Tango, Pop, Volkslieder,
Chansons und Polka scheppern
fünfsprachig vollendet zum Gesamt-
kunstwerk. Die Performance ist ernst,
komisch und lehrreich.
Foto: Tobias Madörin |
|
Sächsischer Bote
vom 09.10.2002 |
Musikperformance aus der Schweiz |
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Fünf
Schweizerinnen - Les Reines
Prochaines (Foto) - greifen sehr sub-
versiv ins Weltgeschehen ein. Tango
und Pop, Volkslieder, Chansons und
Polka scheppern fünfsprachig voll-
endet zum Gesamtkunstwerk. Diese
Performance erzählt aus der Welt der
Tricks, Phänomene und Wunder und
das wie immer: ernst, komisch und
lehrreich zugleich. Les Reines Pro-
chaines betreiben den professionel-
len Dilettantismus als künstlerisches
Konzept. Das Vorgehen ist assozia- |
tiv,
konzeptuell und prozesshaft. Das
Myhologische und Physikalische,
die Kulturgeschichte, Pop, Volkstum
und Dadaismus dienen als formale
und inhaltliche Inspiration. Die Kom-
positionen sind minimalistisch, radi-
kal sparsam und luxuriös einfach.
Wer mit dieser Beschreibung nichts
anfangen kann, der sehe sich das
doch mal an: am 10. Oktober ab 20
Uhr im "Gare de la Lune" auf der Pill-
nitzer Landstraße, veranstaltet von
*sowieso*, Frauen für Frauen e. V. |
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| Neues Konzept im Gare de la lune
scheint aufzugehen |
Dresdner Neueste
Nachrichten
MITTWOCH, 10. JULI 2002 |
Reise in die Vergangenheit
mit Blick aufs Meer |
Von BIRGIT GÄNGLER
Für alle Daheimgebliebenen, die den Geschmack des Meeres nur den Postkarten
ihrer Freunde entnehmen, gibt es eine gute Nachricht: Dresden hat seit drei
Wochen einen Strandgarten. Am Wachwitzer Elbufer mit Blick auf
unser Meer tummeln sich seit drei Wochen acht Strandkörbe
und warten darauf, ihre Besetzer in Urlaubsstimmung zu bringen.
Die grüngestreiften Gute- Laune Macher gehören zum Konzept
von Hardy Hauschild und Michael Rüdrich, die seit Anfang des Jahres
den Gare le la lune umkrempeln.
Als sie die Einrichtung von Betreiber Ricardo Pietsch übernahmen,
war sie eigentlich nur noch für eines bekannt: den wöchentlichen
Tangoabend. Doch das sollte sich bald ändern. Feste Termine an
fast allen Wochentagen von Salsa über Black Music bis zur Schlagernacht
sollten wieder für viele Gäste im Mondbahnhof sorgen. Was
wir in den ersten Monaten gemacht haben, war ein Angebot, sagt Hauschild. |
Inzwischen hat sich herausgestellt, welche
Veranstaltungen gut gehen und welche wieder gestrichen werden.
Gute Erfahrungen haben die neuen Betreiber mit Konzerten und Partys gemacht.
Nach dem Sommerloch soll es ab September deshalb wieder große Veranstaltung
geben. Wir sind im Gespräch mit dem Blauen Einhorn, dem TSO und
den Nierentischen , verrät Hauschild. Bei den wöchentlichen
Tanzabenden haben sich Diskofox und sonntägliche Kaffeehausmusik
bewährt.
Ein Hauch von Strandurlaub vor dem alten Ballhaus an der Elbe.
Foto: Dietrich Flechtner |
Salsa-Abende und Live-Jazz gibt es nach der
Sommerpause nicht mehr - die Resonanz darauf war nicht so groß. Ungebrochen
dagegen ist die Leidenschaft der Tangotänzer für den Ballsaal an
der Elbe. Hier dringt man in die Vergangenheit ein, schwärmt
Jürgen Karthe, Kopf des Dresdner Tango Andorinha Sextetts
von dem Saal mit seinen roten Vorhängen. Und seit es den Strandgarten
gibt, holen sich auch seine Schützlinge den Urlaubskick,
bevor sie wieder sehnsüchtig einen Fuß vor den anderen setzen.
Biergarten bei schönem Wetter 17 bis 22 Uhr;
mittwochs, 21 Uhr Tangonacht mit Einführung für Neueinsteiger ab
20 Uhr;
donnerstags, 20 Uhr Diskofox
Termine:
13. Juli, 21 Uhr Geburtstagsfeier von DJ Chiquita mit Dub, Black Music, R
& B;
20. Juli, 21 Uhr Jugendtanz für Leute ab 30;
19. Juli und 9. August, 21 Uhr Tangoball mit dem Tango Andorinha Sextett
Kontakt: Gare de la lune, Pillnitzer Landstr. 148, Tel.: 2 67 85 54 |
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DIENSTAG
11.JUN1 2002 |
Sächsische
Zeitung |
| Neustart |
| Alles außer
Techno |
| Gare de
la lune mit neuern Programm wieder eröffnet |
Das Gare de la lune
auf der Pill- nitzer Landstraße 148 präsentiert sich seit Mai
in neuern Gewand und mit neuern Kultur-Programm. Un- ser Haus soll
für alle Geschmäcker und für Jung und Alt etwas bieten,
sagt Betreiber Michael Rüdrich. Zu- sammen mit seinem Partner Hardy
Hauschild will er das ehemalige Restaurant mit Tanz- und Musik- Veranstaltungen
neu beleben.
Im Juni ist der Terminkalender schon voll. Osteuropäische
Musik erwartet die Gäste am 14. Juni zur Russennacht. Ab dem 28. Juni
ste- hen die Veranstaltungen ganz im Zeichen des Elbhangfestes. Geplant sind
außerdem monatlich zwei gro- ße Bälle. Tangobegeisterte
können zudem jeden Mittwoch das Tanz- bein schwingen. Live-Jazz soll
im- mer montags zu hören sein.
Im Saal mit neuer Bar heißt es am 21. Juni Jugendtanz
oder Disco wie früher. Derartige Reisen in die Vergangenheit
sind ab Juli zweimal pro Monat geplant. Zur Musik ver- spricht Michael
Rüdrich: Wir spie- |
len alles außer Techno.
Neben den Tanz- und Musik-Partys sind Kon- zerte die dritte Säule des
Pro- gramms. Zudem können Saal oder Keller für Veranstaltungen
jeder Art angemietet werden.
Seit Februar diesen Jahres be- treibt Michael Rüdrich zusammen
mit Hardy Hauschild das ehemalige Restaurant. Zuerst wurden die Bar im Saal
und das Kellergewölbe um- und das Ausschankhaus im Bier- garten ausgebaut.
Vollständig beendet sind die Renovierungen aber erst Ende Juli.
Vor dem Gare de la lune war Michael Rüdrich
lange Zeit in der Rocker-Kneipe Titty Twister auf der Kippsdorfer
Straße 100 zu Hau- se. Jetzt kann ich ein größeres
Spektrum abdecken und unter- schiedlichere Veranstaltungen an- bieten,
sagt er im Rückblick auf seine alte Heimstatt. (fh)
Informationen zum Programm und Nä-
heres zum Anmieten des Saals oder KeIlers gibt es unter Telefon 267
85 54. |
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Donnerstag
7. März 2002 |
PLUSZ |
| Folklore
Balkan-Ball |
Nicht gerade alltägliche Musik
für eine Tanzveran- staltung in hiesigen Breiten soll am 9. März
zahlreiche Bewegungshungrige ins Dresdner Gare de la lune locken.
Party-Macher Tom Roeder lässt zunächst die rumänische Kapelle
Fanfare Ciocartia furiose Balkan-Folklore spielen. Die skurrile Zigeuner-Band
hat bei ihren Konzerten hier |
zu Lande jedes Publikum mitgerissen; am 9.März soll
sie die Gäste der Veranstaltung auch zum Tanzen bringen. Anschließend
versucht ein DJ Gleiches mit Balkanmusik-Konserven. Und wer früh genug
kommt, kann kostenlos Wodka picheln
Ada |
| Fanfare Ciocartia
& DJ, 9. März, 21 Uhr, Ballhaus Gare de la lune,
Dresden |
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| Juni 2002 |
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Auf dem Weg nach Pillnitz
Gare de la lune
Adresse: Pillnitzer Landstraße 148
Öffnungszeiten: Mo - Fr ab 15 Uhr, Sa ab 13 Uhr, So und
feiertags ab 11 Uhr - bei schönem Wetter
Sitzplätze: ca. 90 Plätze
Parkplätze: am Haus
Seit Februar weht hier ein frischer Wind. In ruhiger Lage,
direkt an der Elbe, zwischen Blauen Wunder und |
Pillnitz befindet sich der Gare
de la lune. Ideal für Familienausflüge kann er direkt per Rad oder
zu Fuß von der Elbe aus erreicht werden. Schattenspendende Bäume
und ein schöner Garten mit Blick auf den Fluss bieten Ruhe und Erholung
bei einem Glas Bier und leckerem Grillangebot. Die neuen Betreiber haben
notwendige Änderungen im Garten vorgenommen, und bis der Sommer richtig
beginnt, wird auch noch die ein oder andere Über- raschung
hinzukommen. |
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DONNERSTAG
07.02.2002 |
PLUSZ |
Intermezzo mit
Tanz
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| Bevor die neue Mann-
schaft des Dresdner Ballhauses Gare de la Lune mit überarbeitetem Programm,
mit Konzer- ten, Bällen, Partys und Kabarettveranstaltungen erneut ins
Rennen um die Publikumsgunst startet, wird testweise Karneval gefeiert. Am
9. Februar soll unter dem viel versprechen-den Motto ,,'Ne Faschingsparty
wie mein Mann seiner ein buntes Spektakel dem |
kollektiven Frohsinn die nötige Basis
liefern. Neben diversen Kostümspielchen sind es vor allem die Nierentische,
die sich darum ver- dient machen. Die Dresdner Band verwurstet Schlager aus
den 50er Jahren, Beatmusik und ei- ne gehörige Ladung Rock'n'Roll zu
feinster Stimmungsmusik- genau richtig für diese Fete. ada
Faschingsparty mit den Nierentischen,
9. 2.,20 Uhr;
Gare de la lune, Dresden |
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