Sächsische Zeitung Sonnabend/Sonntag   
19./20. Juli 2008  
   DER EHEMANN. Ditmar Klehmer wird von den Tangotänzerinnen Ga-
   briela Amalfitani (b1au) und Carla Glimento (schwarz) verführt.
Fotos (2): St  Füssel
   DIE EHEFRAU. Carola Klehmer bekommt Gesellschaft von den Tanguera-
   Tänzern Oscar Martinez Pey (schwarz) und Esteban Domenichini (grau).
Getrennter Tangospaß am Hochzeitstag
 Zwei SZ-Leser lernen mit
 den argentinischen Stars
 aus der Semperoper den
 Tango tanzen.  

 Von Tom Vörös
 SZ.DRESDEN@DD-V.DE

Es waren die heißesten Tango- schritte, die sie je tanzten. Kaum im Ballsaal eingetroffen, gingen Carola und Dietmar Klehmer direkt aufs Parkett. Die Tanguera - Stars aus der Semperoper sollten ihnen den Tanz beibringen. Der Hüftschwung will gelernt sein. Im  Gegensatz zum Standard - Tango laufen beim „Tango Argentino” die Tanzschritte viel spontaner ab.
  So wird das Ehepaar aus Dölzschen  am  Donnerstagabend  prompt getrennt und einzeln verführt. Er von zwei attraktiven Argentinierinnen. Sie von zwei lasziven Tanguera - Tänzern. Und das ausgerechnet an ihrem 21. Hochzeitstag. Der wurde mit  dem  SZ-Komplettpaket    aus  

Restaurantbesuch, Tanguera-Musical und Milonga- Stunde im schönen Ballsaal des „Gare de la lune” zu ihrem ganz persönlichen Tango-Abend. „Sonst begehen wir unseren Hochzeitstag ja eigentlich etwas ruhiger”, sagen sie.

  Feuriges Lebensgefühl

„Es war schön, die Tänzer in der Semperoper mal so aus der Nähe zu erleben. Die Mentalität der Argenti- nier ist einfach eine andere”, sagt Carola Klehmer. Das Parkett des Gare de la lune ist bereits kurz nach 22 Uhr mit 200 Tango-Enthusiasten prall gefüllt. Viele Paare fegen überzeugend

durch den bunt erleuchteten und tropisch-heißen Ballsaal. Eine Szene wie im fernen Buenos Aires. Stolze Posen braucht der Tanz. Die schiere Freude am argentinischen Tango haben sich die 30 Tänzer des Tanguera-Ensembles auch nach ihrem Musicalmarathon in der Semperoper bewahrt.

   Tango hautnah

Zwei Frauen und zwei Männer des Tanguera-Ensembles zeigen den Hüftschwung für die Klehmers gleich noch mal. Das Ehepaar scheint noch etwas überwältigt von der Saal-Atmosphäre zu sein. Doch das

aufgeschlossene Paar gibt sich am Hochzeitstag gern in argentinische Hände. Zwei attraktive Argen- tinierinen fiir Herrn Klehmer. Und zwei adrette junge Südamerikaner für seine Frau. Dann geht alles ganz schnell. Herr Klehmer wird von Gabriela Amalfitani und Carla Glimento in eine dominante Grundhaltung gebracht. Die hüb- schen und quirligen Tänzerinnen schmiegen sich sofort an und brin- gen sich in eine erotische Pose. Sei- ne Ehefrau erlebt das Ganze umge- kehrt. Denn sofort wird sie von Os- car Martinez Pey und Esteban Do- menichini gekonnt umschlungen und von zwei Seiten in eine Tango Argentino-Grundposition gebracht.
    Nach zehn Minuten war der Spuk schon vorbei. Und die Klehmers hatten sich danach sicher einiges zu erzählen. „Jetzt steht”, wie sie sagen, „wahrscheinlich die Aufgabe an, den Hochzeitstag mit unserer Silberhochzeit noch zu toppen.” Bis spät in die Nacht lässt das SZ-Gewinnerpaar den heißen ar- gentinischen Abend im Gare de la lune ausklingen.


Tangoveranstaltungen in Dresden

„Tanguera" - das ar- gentinische Tangomu- sical gastiert noch bis zum 27. Juli in der  Dresdner Semperoper
■ Am 16. August gibt
es einen Tango-Abend in der Gläsernen Manu- faktur   von  VW  in  Dres-

den. Mit einem Tango- kurs, Live-Musik und Präsentation der Mo- ritzburg Festival-CD.
■ Das Moritzburg Festi- val  vom 9. bis 24. Au- gust bietet als Schwer- punkt argentinischen Tango   und   Werke   der

russischen Romantik.
Regelmäßige Tango- kurse finden u.a. jeden Mittwoch ab 21 Uhr im Gare de la lune, Pillnitzer Str. 148 statt. Ab 20 Uhr gibt es dort eine Schnup-perstunde gratis.

 

Eltern, Kind + Kegel  Oktober November 2007
 

Gemütlich im Strandkorb sitzen, sich das Ge-sicht von der Sonne bescheinen lassen, seelebaumelnd einen Cappuccino schlürfen, während das Kind immer mal vorbei schaut, um vom Kuchen zu naschen... Ab und zu tuckert ein Elbraddampfer vorbei und es ist kaum zu glauben, dass man mitten in Dresden sitzt...

Kontakt: Gare de la lune, Pillnitzer Landstr. 148, 01326
Dresden, Tel. 0351/ 2678554

www.gare-de-la-lune.de

Billigstes und teuerstes Gericht: Kürbis­cremesuppe für 3,90 Euro und saftig gegrilltes Rumpsteak mit Kartoffeln aus dem Backofen, Salat 

Rauchfrei? Größtenteils, aber nicht verboten. Es stehen keine Aschenbecher auf den Tischen. Ab 1.1.08 rauchfrei 

Spezielle Kinderkarte? Ja, mit vier Gerich­ten: Spaghetti, Griesbrei, Spinat und Fisch­stäbchen 

Halbe Portionen möglich? Ja, für Kinder und Senioren 

Sonstige Angebote für Kinder: ab 2008 Schiffsspielplatz, kleiner Fuhrpark für großen Außen bereich, Malheft und Stifte 

Ausstattung: 12 Kinderstühlchen, Kinderbesteck, Wickelmöglichkeit, Babybrei wird kostenlos erwärmt, Kellner sehr kinderfreundlich

 

Küchen-Charakter: ernährungsbewusste, ausgewählte Speisen vom Fisch, Kalb, Schwein, Geflügel, Rind und Hase  

Sonstige Familienangebote: Sonntags­frühstück 9 - 14 Uhr, 8,80 Euro pro Person, mit Kinderermäßigung, Kindergeburtstag und Schuleinführungsfeiern

 

 

    SÄCHSISCHER BOTE 08.02.2006

Goin' to the Mardi Gras

Faschingsstimmung

ohne Schunkelwalzer

Carnival New Orleans im Gare de lune

 

Bei diesem Karneval gibt es weder Büttenreden noch Schunkelwalzer - aber Super- stimmung! Für die Dresdner Jazz- und Bluesfans ist es in- zwischen schon eine gute Tra- dition geworden, an der Elbe den Karneval zu feiern wie beim Carnival New Orleans am Mississippi.

Auch im historischen Ballsaal

Schließlich kommt er direkt zurück von einer Tour aus der Jazz-Weltmetropole, die im ver-gangenen Jahr durch Sturm und Hochwasser fast völlig zerstört wurde. In New Orleans wird Tho-mas Stelzer einen Spenden-scheck und ein mit Benefiz-Er-lösen finanziertes Sousafon an betroffene Musiker übergeben. Wenn das kein Grund zum  Fei-ern ist!

 

ten Party mit originaler  Musik aus der Jazz-Metropole. Auf dem Programmzettel stehen Boogie, Rhythm&Blues, Second Line, Zydeco, Cajun...
Live spielt Thomas Stelzer  (Foto) and the Bloody Rhythm Fingers; DJ Ekki präsentiert mit seinem  Steckdosenorchester  Hits von Fats Domino, Louis Armstrong, Professor Longhair, Louis Prima oder Doctor John zum Abtanzen.
Thomas Stelzer, der Dresdner "Mr. Boogie man", wird bei der diesjährigen  Mardi-Gras-Party neue  musikalische  Eindrücke aus New Orleans präsentieren.

 

 

Mardi-Gras-Party ist alles erlaubt, was schräg und bunt ist. Stilecht ist, wer sich bunt kostü-miert ins Getümmel wagt: im Zauberumhang oder im Grusel-kostüm, als Wahrsagerin, He-xenmeister, Gris Gris, Mojo oder Jambalaya.
Besonders orginal und origi-nell ist, wer Rhythmus-Instru-mentente aller Art zum Mitma-chen mitbringt: Schellen, Rasseln, Rumbakugeln - oder eine mit Kies gefüllte Cola-Dose.
   Gefeiert wird  am Freitag, 24. und Samstag, 25. Februar.
    Los geht's um 20 Uhr (Einlaß
19 Uhr).                          Ekki

 

 

 

DN vom 26.05.2005    

Frauenparty fehlt noch auf der Mond-Station

„Gare de la lune“ erste Adresse für ausgefallene Feiern
 

Der Tango machte das Gare de la lune auf der Pillnitzer Landstraße im Dresdner Raum bekannt. Doch nicht nur heiße Tänze sind eine Spezialität im Mond-Bahnhof (so die freie Übersetzung), sondern auch Hochzeiten. Immer mehr frisch Vermählte feiern hier „den schönsten Tag des Lebens“.  DN-Redakteurin Thessa Wolf fragte Inhaber Michael Rüdrich, was das Heiraten an der Elbe zu so etwas Besonderem macht.


Hat etwas
übrig
für die ver-
rücktesten
Wünsche
seiner
Gäste:
Michael
Rüdrich,
Chef vom
Gare de
la lune.
Foto: Kern


Gerade ist die neue Sommer-Speisekarte herausgekommen. Was essen Sie am liebsten?

  Was ich selber esse, hm, ich mag fast alles gern. Bei den Gästen beliebt sind Eierkuchen mit Spinat-Fetakäsefüllung, die es natürlich weiterhin gibt. Ansonsten haben wir in dieser Saison ganz besonderen Wert gelegt auf eine ausgewogene Mischung aus leichter sommerlicher Küche und deftigen Gerichten. Im Biergarten schmeckt es mir am besten, übrigens haben wir dort auch einen Selbstbedienungsbereich, wo es bei gutem Wetter Leckereien vom Grill gibt. Was ganz Besonderes ist unser Frühstück im Strandkorb. Wo bekommt man so etwas schon in einer Stadt?


Was kann man außer einem solchen Frühstück noch erleben?

  Neben einigen Feiern natürlich noch viele Konzerte und Veranstaltungen. Was mich besonders freut: Wahrscheinlich kommt nun bald ein neuer Rad- und Fußweg. Bisher gab es nur eine Holperpiste, die die Leute gemieden haben.

Service
Öffnungszeiten Restaurant
Pillnitzer Landstr. 148,
01326 Dresden
Mo.-Fr. ab 16 Uhr, Sa. ab 15, So. ab 9 Uhr (Frühstücksbuffet)
Tel.: 0351/2 67 85 54
Fax:  0351/2 65 45 84
E-Mail: garedelalune@gmx.de
  
www.gare-de-la-lune.de

Im Gare de la lune feiern rund 50 Paare im Jahr Hochzeit. Warum „trauen“ sich so viele Brautleute in Ihrem Ballhaus?
   Wir haben einen großen Saal und einen tollen Biergarten, in dem Stühle und Tische im Gras stehen, mit viel Platz und einer Stimmung wie im Urlaub - durch Strandkörbe und Liegestühle. Die Lage ist einfach klasse, man blickt - unter Apfelbäumen sitzend - direkt auf Elbe und Elbwiesen. Und natürlich unsere eingespielte Mannschaft, die fast alle Wünsche der Feiernden erfüllen kann. Das sprach sich herum. Mit der Zeit wurden und werden es immer mehr Brautpaare, wir haben schon Bestellungen für 2006.

Aber Tango getanzt wird trotzdem weiter?

  Na klar, immer mittwochs. Zwischen 20 und 21 Uhr können Neugierige kostenlos schnuppern kommen, danach geht die Tangonacht los. Höhepunkt ist der Tangoball, der jeden zweiten Freitag im Monat steigt. Wenn gutes Wetter ist, wird im Garten getanzt.

Was bei den Hochzeiten ebenso möglich ist.

Wie viele Leute können mit feiern?

  Im Saal ist Platz für bis zu 150 Gäste - je nach Art der Veranstaltung. Im Garten ebenso. Die interessantesten Feiern sind die unter einem bestimmten Motto. Ich er innere mich an ein wildes Fest, bei dem die Gäste die zwanziger Jahre aufleben ließen. Statt Geschenken erwartete das Paar passende Kostümierung, es war herrlich. Leider sind solche Abende zu selten, es könnte viel mehr davon geben. Was ich mir wünschen würde - wir richten ja nicht nur Hochzeiten, sondern auch jede andere Feier aus - , ist eine von Frauen ausgerichtete Party. Bisher waren immer Männer die Veranstalter. Doch den Herren mal zu zeigen, wie Frauen eine abgefahrene Festivität gestalten, das wäre schön. Wir sind absolut offen für die Ideen unserer Gäste und unterstützen sie bei der Umsetzung mit allen Kräften. Auch Tagungen und Seminare sind bei uns möglich.


 

 
SZ

Sonntag, den 21.3.2004

 

Schaufeln auf der Sonnenseite

Eiersalat, Schafskäsecreme, Lachs - womit beginnen? Es ist Sonntag. Die Schuhe schwer vom Elbwiesenmatsch, die Wangen rot vom Märzwind sind wir unsere Bemmen an zärtlich fordernde Pferdemäuler losgeworden und begehren selbst ein zweites Frühstück. Im Wachwitzer „Gare de la lune“, direkt an der Elbe gelegen, sind stets Plätze frei. Kaum einer weiß, dass sich unter dem historischen Ballsaal (wo mittwochs die Tangoszene pirouettenreich das Parkett bohnert) ein gemütliches Restaurant mit Holzbänken befindet - und dass dieses seit Oktober sonntags ein Frühstücksbuffet (9-15 Uhr) feilbietet, das keine Wünsche offen lässt. Für 6,50 Euro darf jeder reinschaufeln, soviel er kann: Brötchen, Käse, Wurst, Braten, Marmelade, Cornflakes, Salate, Desserts wie Griespudding mit Pfirsichen.  
Satt und zufrieden sitzen wir am Fenster mit Blick auf die glitzernde Elbe, die Dampfer und den noch unbestuhlten Biergarten. Um 1920 sollen auf der Wiese 2500 Menschen Platz gefunden haben. Damals hieß der Laden „Ehlichs Dampfschiffrestaurant“, legte die Weiße Flotte vor der Tür an, verlustierte man sich bei Vereinsfesten an Kegelbahn und Karussell. Heute hat im „Mondbahnhof'“ Michael „Rudi“ Rüdrich das sagen. Ein kerniger Mann, den keiner so schnell aus der Ruhe bringt. Auch nicht die Flut, die im Restaurant bis unter die Decke schwappte. Seit Mitte 2003 bietet er hier wieder Krautrouladen, Käsespätzle und gefüllte Weinäpfel, kann man Lokal und Terrasse für Hochzeiten und Betriebsfeiern mieten, eine gepflegte Billardkugel schieben - oder nur in der Sonne vom Elbhangfest  träumen.
  KERSTIN KLAUER


Gare de la tune
Pillnitzer Landstr. 148, 01326 Dresden
Tel.: 2678554, www.gare-de-la-lune.de
Restaurant: mittwochs - freitags 17- 24 Uhr,
samstags 15 -24 Uhr, sonntags 9-24 Uhr,
jeden Mittwoch ab 20 Uhr Tangonacht mit kostenloser Einführungsstunde.

 

 

 
SZ

Freitag, den 2.1.2004

 

Gare de la Lune

Rockabillys tanzen sich im „Gare de la Lune“ warm, während sich der Nieselregen kurz vor Jahreswechsel in Schneegraupel verwandelt. Die Musikcombo „Ray and the Rockets“ heizt hier den Gästen in gewohnter Manier ein. Gefeiert wird die Silvesternacht mit dem Angebot des Lokalchefs, Essen, Bier, Wein, Sekt oder Zigarren ohne Beschränkung oder Extra-Kosten zu beziehen. Entsprechend ausgelassen ist die Stimmung derjenigen, die ihre 65 Euro Startgeld für die Feier in den Neujahrsmorgen bezahlten.
aus:  http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=560503

 

 
  PLUSZ   
vom 23.10.2003   
Sizilianer & Ball  
Brot und Spiele der besonderen Art gibt es am 25. Oktober im Dresdner Gare de la lune (Pillnitzer Landstraße 148). Hier treffen sich Filmfans und stilechte Mafiosi zum Sizilianerball im Chicago der 30er Jahre. Edle Speisen und Getränke, Glücks- und Wettspiele sowie Musik einer berühmt-berüchtigten Epoche warten auf Tänzer und Zuschauer.      ws

Am 25.Oktober ab 20 Uhr steigt im Dresdner Gare de la lune der Sizilianerball im stilechten Ambiente.

  Fast wie Fasching: Sizilianerball in Dresden
 
SZ Mittwoch 17. September 2003
     
      GARE DE LA LUNE
 
  • Adresse: Pillnitzer Landstraße 148,
    01326 Dresden; Telefon: (0351)267 8554
  • Tanzangebot: jeden Mittwoch Tan-
    gonacht, einen So. im Monat: Tanzcafé,
    einen Do. im Monat: Disco-Fox-Party
  • Musik: tanzkundige DJs oder live
  • Ambiente: prächtiger Ballsaal mit BaI-
    konblick auf die Elbe und viel Platz zum
    Tanzen; Garderobe: es darf etwas kulti-
    vierter sein, aber auch die Jeans ist okay
  • Eintritt: Tango: 4, ermäßigt 3 Euro, Dis-
    co-Fox und Tanzcafé: 3 Euro
  • Preise: Bier vom Fass (0.4 l): 2 Euro;
    Wasser (0.2 l): 1 Euro; offene Weine: ab
    3 Euro
  • Parken: begrenzt Im Hof, sonst auf der
    Pillnitzer Landstraße
  • Sonst: Im Ballsaal
    nur Getränke-Bar
  • Fazit: Erste Adres-
    se für Tango-Argentino- Lieb-haber, ideal
    auch für Anfänger.

 

 
Auszug aus: SZ SONNABEND/SONNTAG
19./20. APRIL 2003


An die Gläser, fertig, los!

Meint es die Ostersonne gut, hat der Biergartenfreund die Qual der Wahl

...
Die es ein wenig verschwiegener mögen, fahren den Elberadweg noch etwa vier Kilometer Richtung Pillnitz. Wer dann Strandkörbe sieht, ist nicht zu lange unterwegs, sondern im „Gar de la lune” gelan- det. An diesem lauschigen Plätz- chen lässt es sich bei einem frisch Gezapften ganz trefflich über das Weltgeheimnis sinnieren. Acht Mo-

 
nate Bauzeit zwang die Flut Inha- ber Michael Rüdrich auf. Oster- sonnabend kann er endlich sein gastronomisches Kleinod wieder öffnen. Zwar muss der Garten mit den Amphoren und Statuen noch aufgeräumt werden, aber die Idylle eines sonnenroten Abends hier lässt sich schon wieder lebhaft erahnen.
...

   

 


Pressemitteilung über Phil Shoenfelt und Wismut


S H O E N F E L T

 

 Die Musik hat etwas dunkles, verwunschenes an sich, ähnlich wie der Amerikanische Delta Blues oder Country Music. Sie ist dennoch das Produkt eines Engländers, der lange Jahre in New York gelebt hat und heute die tschechische Hauptstadt Prag sein Zuhause nennt. Phil Shöenfelts Lieder reflektieren die Mythologie des Outcast – verloren in einer feindseligen Umgebung, Opfer seiner eigenen Fantasie und Paranoia – dessen zwischenmenschliche Beziehungen oft von Obsession und Zerstörungswut charakterisiert sind. Die Menschen in Shöenfelts Liedern – die Psychopaten, Junkies und Drogenopfer, die Selbstmörder und gequälten Lover – sind nicht die typischen Helden des modernen Pop-Songs. Aber selbst wenn es manchmal schwer fällt, Sympathie für sie zu empfinden, werden sie von Shöenfelt mit einer psychologischen Einsicht portraitiert, die sie zu glaubwürdigen Charakteren macht. Doch Phil macht nicht nur Musik – er ist auch ein veröffentlichter Schriftsteller und Dichter. In seinen Songs findet man deshalb auch viele Einflüsse aus der Literatur. Bildliche Symbole aus der Bibel werden dort gemixt mit poetischem Europäischen Symbolismus: Zusammen ergibt das eine Sprache, die eine tiefgründige Gefühlswelt wie auch ekstatische Zustände an den extremsten Grenzen emotionaler Erfahrungen zum Ausdruck bringen vermag. Unverkennbar der Einfluss visionärer Poeten, wie Baudelaire, Blake und Rimbaud aber auch anderer Genre, wie der Film Noir oder Krimi-Novellisten wie Jim Thompson und James Elroy. Weitere literarische Inspiration nimmt Phil von William Burroughs, Jack Kerouac und Nelson Algren, die er mit einer ordentlichen Portion schwarzen Humors versieht, die beim ersten Anhören nicht immer verständlich ist. Die Musik von Phil Shöenfelt & Southern Cross vereinigt eine bestimmte Tradition, die sie gleichzeitig wiederum zu sprengen versucht. Struktur und Melodie der Songs werden an einigen Stellen gerne durch Elemente wie Lautstärke und Feedback bis an die Grenzen des Chaos getrieben. Hier wird zwar der Einfluss von Pionieren wie Velvet Underground, Glenn Branca, Sonic Youth und Swans klar, Southern Cross verarbeiten diese Einflüsse aber auf ihre eigene Art. Im Grunde genommen ist es Rock vermischt mit Avantgarde. Die Band schwimmt in der Tradition derer, die es geschafft haben tolle Musik mit intelligenten Texten zu kombinieren: Lou Reed, Leonard Cohen, Swans, Nick Cave, Iggy Pop, Neil Young, Patty Smith, Televison etc. Geboren wurde Phil in Bradford, England. Dort wuchs er auf mit Rock and Roll, dem Blues eines Robert Johnson sowie Son House und English Folk. In den Jahren 1976/77 fand sich Phil in der Londoner Punk Explosion wieder bis es ihn 1979 nach New York zog. Dort spielte er zuerst in einer Reihe von Punk-Bands, wie Max`s Kansas City und CBGBs. Später, 1981, gründete er die Post-Punk- Noise Band Khmer Rouge. Den ersten großen Auftritt dieser Gruppe findet man auf dem White Columns Noise Festival Tape, eine Kompilation auch mit Live-Auftritten von Lydia Lunch, Mitgliedern von Sonic Youth und einer frühen Version der Swans. Phil lebte von 1979 bis Mitte der 80er in New York und wurde dort von Nat Finkelstein (Autor der Factory Years und bekannt für seine klassischen Fotografien der Velvet Underground) gemanagt. Außer seiner musikalischen Zusammenarbeit mit Khmer Rouge war Phil auch in der Film- und Literatenszene Manhattans aktiv. Im Jahre 1984 kehrte Phil ins Vereinigte Königreich zurück und spielte dort Gitarre auf Produktionen wie "Incense and Peppermints" von Brix Smith’s Adult Net und der E.P. "Cat Tabu" von Kid Congo Powers. Auf der 1988 Tour von The Fall hatte Phil seinen Accoustic Support Slot, im Jahr darauf veröffentlichte er seine erste Solo Single Charlotte’s Room b/w The Long Goodbye auf Mark E. Smiths Cog Sinister Label. Die 12-Inch Scheibe wurde in John Peels Radio One Show gespielt und erhielt äußerst gute Kritiken in der englischen Musikpresse. Nachdem Phil 1990 zu Paperhouse Records wechselte, kam im Mai desselben Jahres die LP/CD Backwoods Crucifixion heraus. Nach hervorragenden Kritiken in Großbritannien, Europa und den USA trat Phil bei einer Serie von Live-Konzerten in Frankreich, Belgien, Deutschland und der Schweiz auf. Höhepunkt dieser Tour waren zwei Gigs als Support-Act für Nick Cave and the Bad Seeds in der Brixton Academy und im Glasgow Pavillion. Darauf folgte eine weitere Tour mit Crime and the City Solution, mit deren Sänger Simon Bonney Phil an dessen erstem Solo Album "Forever" zusammenarbeitete, das von Mute Records herausgebracht wurde. Die darauffolgende CD von Phil Shöenfelt, God Is The Other Face Of The Devil,  kam unter dem Label Humbug Records/Trident Music im Jahre 1993 heraus. Dabei war es das erste Mal, das Phils Musik die Gelegenheit hatte, sich in einem 24-Track Studio zu entfalten. Das Album erhielt exzellente Kritiken in England, Frankreich und Griechenland, wo es auch ein grosser Hit wurde. Nach einer weiteren Show mit Nick Cave and The Bad Seeds im Londoner Forum begab sich Phil im Sommer 1994 auf Tour in der Tschechischen Republik. Dort spielte er zusammen mit der bekannten tschechischen Band Tichá Dohoda. Das Abschlusskonzert der Tournee fand im legendären Prager Klub Bunkr statt und wurde im April 1995 unter dem Titel Live in Prague als CD veröffentlicht. (Bonton Music in Tschechien, sonst Humbug Records). Phil gefiel die inspirierende und kreative Atmosphäre Prags so sehr, dass er im August 1995 permanent dort hinzog.

Zusammen mit seiner neuen tschechischen Band Southern Cross nahm er 1997 das Album Blue Highway auf – im selben Jahr veröffentlichte er auch die erste Fatal Shore CD – das Ergebnis seiner Zusammenarbeit mit den in Berlin lebenden Australiern Bruno Adams (ex- Once Upon A Time) und Chris Hughes (ex-Once Upon A Time; Hugo Race And The True Spirit). Phils erster Roman, Junkie Love, wurde vom Prager Verlag Mata 1997 auf tschechisch veröffentlicht und hat inzwischen seine zweite Auflage ausverkauft. Außer einer neuen Hardback Version soll das Buch auch in griechischer Übersetzung von Plasma Books (Athen) herausgeben werden. Das Jahr 1997 wurde auch vom Beginn einer Zusammenarbeit zwischen Phil und der englischen Underground-Legende Nikki Sudden (Swell Maps/Jacobites) gekennzeichnet. Zusammen haben Phil und Nikki schon so einige Songs geschrieben (von denen einer auch auf Nikkis Solo CD "Egyptian Roads" zu finden ist). Außerdem hat Phil die Lead Guitar auf Nikkis "Rock and Roll - Deutschland Tournee“ im November 1997 gespielt. Nach einer weiteren Tour im Januar und Februar 1998, nahmen Phil und Nikki in einem Berliner Studio eine CD mit gemeinsam geschriebenen Songs auf. Diese CD soll unter dem Namen Golden Vanity demnächst von einem amerikanischen Label veröffentlicht werden. Im Mai 1999 wurde Phils zweites Buch The Green Hotel, eine tschechisch/englische Sammlung von Gedichten und Songtexten vom Prager Verleger Mata veröffentlicht. Im Jahr darauf kam die zweite CD von Phil Shöenfelt & Southern Cross, Dead Flowers For Alice, auf den Markt. Diese CD stellt eine Entwicklung im Vergleich zu früheren Aufnahmen dar: der Sound ist von höherer Qualität und die Arrangements gewagter, was von der Brillanz der Musiker Pavel Cingl (Violine, Gitarre), Pavel Krtouš (Bass) und Jarda Kvasnicka (Drums) zeugt und auch eine neue Richtung in Phils Songwriting andeutet. Die CD wurde veröffentlicht von Indies Records (Tschechische Republik), ZYX/Golden Core (Deutschland) und Hitch-Hyke Records (Griechenland). Phil Shöenfelt & Southern Cross sind eine Band von internationaler Klasse. Die Liste ihrer Live-Gigs reicht von Tschechien und der Slowakei über Deutschland, Österreich und der Schweiz bis hin nach Dänemark und Griechenland. Während Phil die Songs schreibt, besteht Southern Cross aus einer freundschaftlichen, kooperativen Truppe – die dynamische Interaktion zwischen allen vier Musikern ist ein integraler Bestandteil ihres Sounds. Sei der nun weich und empfindsam oder hart und gewalttätig, die Musik von Southern Cross ist eine einnehmende und emotionale Erfahrung – live und on record.  


S H O E N F E L T


WISSMUT

 Aktuelle CD-EP/LP „Sonne & Mond“ Löwenzahn/Buschfunk bzw. Major Label/Flight13 Neue EP „Cured“ VÖ: 29.10.2004 Die Band nach DIE ART So mancher hat sich im Dezember 2001 ein oder zwei Tränen aus den Augenwinkeln gewischt, als es ein letztes mal zu einem DIE ART Konzert ging. Nun taucht zwei Jahre später eine Band auf, die dort anknüpft wo DIE ART aufgehört hat. DIE ART war immer mehr als eine Band. Die ART war für viele ein gemeinsamer Augenblick mit geschlossenen Augen. DIE ART war die Lust einzutauchen. In diese Schwere die für Momente alles so einfach machte. Diese düstere Art, die einen gefangen nahm, aufhellte und die Band unverwechselbar machte. Die deutlichen musikalischen Wurzeln bei Bands wie Joy Division, The Jam oder The Smiths in Verbindung mit den außergewöhnlichen und hörenswerten Texten Makarios’ ergeben die Kombination die WISSMUT einzigartig macht. Krachige Melancholie aber eben auch, ohne verschwendete Gedanken an einen Irrtum, die Liebe zum Leben und vor allem, und das markiert die entscheidende Einzigartigkeit – Popappeal ohne Belanglosigkeit. Das neue Programm verbindet so neben den neuen Songs eine ganze Reihe legendärer Kracher aus DIE ART Tagen miteinander. Keine Reunion und kein Abklatsch, sondern die logische Weiterentwicklung.

Homepage: http://www.brachialpop.de            Mp3: http://www.p-off.de/UpArt/WebGUI/www/uploads/34/3/leben1.mp3


 



 

Zwei herrliche Abende

Dresden feierte ein ausgelassenes Wochenende bei Hutball und Syndikatstreffen

   Von Kerstin Klauer

   

Ausschnitt aus:

SZ

vom 24. März 2003

  halbnackte Tänzerinnen) in An- spruch nehmen. Nur der festlich ge- schmückte Ballsaal einte alle Klas- sen. Dort herrschte bei Black Jack und Roulette zunächst verhaltene Stimmung und das, obwohl das Newtown Swingorchester unter der Leitung von Marc Hartmann swingte „wie die Hölle”.
Auch in Lulus Bar konnten Ray and the Rockets erst zu später Stun de
 
    Terminlich gefährlich, alldieweil zeitgleich zur Hutball-Party gaben sich am Sonnabend beim 30er- Jahre-Sizilianerball im Gare de la lune maffiöse Gestalten ein stilsicheres Stelldichein. Leider fanden nur um die dreihundert Personen den Weg nach Wachwitz. Doppelt so viele hätten die Sache perfekt gemacht.
  Dabei war alles so schön geplant. Je nach Portefeuille gehörte man entweder den Gaunern, der ehren- werten Gesellschaft oder den Paten an und durfte entsprechende Privilegien (Sektpyramide, Buffett,
  die Herzen der Damen für sich gewinnen. Als gegen 23 Uhr der Boxring mit zwei schlagkräftigen Herren bestückt wurde, ging es dann allerdings stimmungstech- nisch richtig zur Sache. Ray von Zeschau lieferte eine glanzvolle Vorstellung seines kommentatorischen Könnens ab, für die italienischen Fliegenge- wichte gab's ordentlich auf Mappe - mit Umfallen und allern drum und dran. Das war denn auch der Auslöser für das Schüchternheit simulierende Publikum, bei Swing und Mambo bis früh um drei die Dielen zu strapazieren.  
     
  Beim Sizilianerball im Gare de la lune dabei: Madame Risotto in Begleitung der Herren Dottore (I.) und Patrone Luigi.  

 

ALTERNATIVE II

Sizilianer bitten zum Tanz
  PLUSZ
vom 20.03.2003
Während beim Hutball
dekorierte Köpfe Einlass-
Voraussetzung sind, geht
es am 22. März ab 20 Uhr
beim Sizilianerball im
Dresdner Gare de la lune
auch ohne. Wer sich je-
doch wirklich stilecht im
Geiste der 20er und 30er
Jahre kostümieren will,
kommt um einen Hut
kaum herum. Schließlich
gehört eine dem Thema
Mafia entsprechende
Verwandlung bei diesem
Spektakel zwingend dazu.
Dem Publikum wird zu-
dem noch die Chance ge-
boten, sich selbst zu klas-
sifizieren. So kann man
sich zur Kaste der
„Gauner und Ganoven”
rechnen, zahlt zwölf Euro
Eintritt und darf sich so-
dann an Boxkämpfen er-
götzen, bei Roulette und
Black Jack arm oder reich
werden und sich musika-
lisch vom Newtown Swing
Orchestra unterhalten
lassen. Veronika Lenz
schafft sich am Grammo-
Gesellschaft” hält, der
bekommt für 24 Euro a
Ticket außerdem Zutritt
zu Lulus Bar. Dort läuft
der Freisekt in Strömen,
kann am Schießstand
und Mitglieder der ehren-
werten Gesellschaft be-
kommen ihre Eintrittskar-
ten bei den einschlägig
bekannten Kassen - so
auch beim SZ-Ticketservi-
ce. Karten für die „Pa-
ten”-Klasse können aus-
schließlich telefonisch
unter (0351) 2678554
bestellt werden.
Zum Standard-Angebot
des Abends kommt für die
Bosse ein Buffet im Sepa-
ree dazu. Geschmuggelter
Whiskey, Zigarren und
Geigen-Klänge ergänzen
den Hauptgang. Zum Des-
sert lassen die Tänzerin-
nen auch die letzten Hül-
len fallen, versprechen
die Veranstalter.          ada

Syndikatstreffen & Sizilianer-
ball,
22. März, 20 Uhr,
Gare de la lune, DD
www. gare-de-la-Iune. de

phon und somit optimale
Voraussetzungen für die
Tanzwütigen. Das alles
passiert im Großen Ball-
saal. Wer sich für etwas
Besseres, also für ein Mit-
glied der „Ehrenwerten
rumgeballert und zwi-
schenrein nach den leicht
bekleideten Tänzerinnen
geschielt werden. Ray &
The Rockets und Mister
Atomico steuern Live-Mu-
sik bei. Gauner, Ganoven

 

 
DRESDNER
KULTURMAGAZIN MÄRZ 2003

22. SAMSTAG

BALL
Das Syndikatstreffen verspricht nicht mehr und nicht weniger, als ein mondäner »Sizilianerball im Chicago der 30er Jahre« zu werden. Die Zeit der Prohibition im Gangstermilieu soll hier auferstehen; mit Roulette & Black Jack, Boxkämpfen, Schießstand in Lulus Bar, Pokertisch im Separee und zum Dessert lassen die Tänzerinnen die Hüllen fallen. Dem Laster frönen ist also das Motto des Abends, und zur musikalischen Umrahmung stehen das Newtown Swing Orchestra, Ray & The Rockets, Veronika Lenz' Grammophon u.a. bereit. Ganoven zahlen aus der Portokasse, wer zur ehrenwerten Gesellschaft gehören will, muss tiefer in die Tasche greifen.           Gare de Ja Lune, ab 20 Uhr.

PRINZ

MÄRZ 2003

festival
SYVDIKATSTREFFEN
Gare de la lune, Sa, 22.3., 21 Uhr
Der Sizilianerball im Gare de la lune
ist einer der mondänsten Bälle des
Jahres. Hier herrscht wieder das Chi-
cagoer Gangstermilieu der 30er, inklu-
sive Boxkämp-
fen und
Glücksspielen,
bis der Cop
kommt. Die
musikalische Begleitung von Syndika-
ten wie Newtown Swing Orchestra,
Veronika Lenz' Grammophon, Ray &
the Rockets und Mister Atomico lässt
uns vor Freude die Jazzhölzer an die
Decke werfen. R.J.K.K.Hänsch
FAZIT: Freunde der italienischen Oper.
FÜR FANS VON: Bällen, Swing und
Rock'n'Roll


März 2003

SAX

 

DAS DRESDNER STADTMAGAZIN


Bueno sera signorina

Einen Tag später präsentiert das Gare de la lune unter dem Arbeitstitel »Syn- dikatstreffen« ein teuflisches Maffio- sovergnügen im Stil der 30er Jahre. Hut muss nicht sein, unerlässlich aber ist eine zeitgemäße Kostümierung. Um die ganze Sache spannend zu machen, wird die Gästeschar entsprechend ihrem Portefeuille in drei Kategorien eingeteilt.
   Unterste Klasse; „Gauner & Gano- ven”. Ihr Domizil ist der große Ballsaal, betriebstemperiert mittels Bigband- sound (Newtown Swingorchestra),Va- rietetänzerinnen und Spielcasino. Den sportlichen Teil des Abends bestreiten zwei sizilianische Mozarellahengste beim Boxkampf mit richtig weh tun. Wetten erbeten.
   Mittelklasse: „Die ehrenwerte Ge- sellschaft” darf ein bisschen mehr er-
warten. Ihr ist es erlaubt, den Fuß über die Schwelle von Lulu's Unterwelt-Bar zu setzen.  Hier dienen  Sex (Schieß- stand), Drugs (Sektpyramide) und Rock'n'Roll (Ray and The Rockets) der
allgemeinen Erheiterung. Zusätzlich zum Ballsaal, versteht sich.
   Oberklasse: „Paten” haben's am besten. Steht ihnen doch neben all den Annehmlichkeiten für's Fußvolk ein lauschiges Separee zur Verfügung. Buffet, Pokertisch und Erotiktänzerin harren ihrer ebenso wie die exklusiv er- höhte Patenbrigade-Loge im Ballsaal (mit Bedienung), die den erhabensten Blick aufs Spektakel bietet.
   Für alle gilt: Schusswaffen sind an der Garderobe abzugeben.

Syndikatstreffen  22. März, Gare de lea lune
  www.gare-de-la-lune.de

 
 
Sächsische Zeitung
vom 09.10.2002      
Körpergedichte

Eine  Musikperformance  mit   den
Les  Reines  Prochaines   aus  der
Schweiz  ist morgen um 20 Uhr  im
Gare  de  la  lune  an  der  Pillnitzer
Landstraße  zu   erleben.    Die fünf
Schweizerinnen greifen in gewohnt
königlicher   Manie   subversiv   ins
Weltgeschehen ein.  Mit  phantasti-
schen Kunststücken,  verblüffenden

 

Jonglagen, kulinarischen Experimen-
ten   und  witzigen   Körpergedichten
verleihen   sie   der  Dunkelheit  helle
Sterne.     Tango,   Pop,  Volkslieder,
Chansons     und   Polka   scheppern
fünfsprachig  vollendet  zum  Gesamt-
kunstwerk. Die Performance ist ernst,
komisch und lehrreich.

Foto: Tobias Madörin

 

Sächsischer Bote
vom 09.10.2002  

Musikperformance aus der Schweiz

Fünf   Schweizerinnen  -  Les  Reines
Prochaines (Foto) - greifen  sehr sub-
versiv ins Weltgeschehen ein.  Tango
und Pop, Volkslieder,  Chansons und
Polka   scheppern  fünfsprachig   voll-
endet  zum Gesamtkunstwerk. Diese
Performance erzählt aus der Welt der
Tricks, Phänomene  und Wunder und
das wie immer:   ernst,  komisch  und
lehrreich  zugleich.   Les  Reines Pro-
chaines  betreiben  den   professionel-
len  Dilettantismus  als künstlerisches
Konzept.  Das Vorgehen  ist assozia-
tiv,  konzeptuell und prozesshaft. Das
Myhologische     und   Physikalische,
die Kulturgeschichte,  Pop, Volkstum
und   Dadaismus  dienen  als  formale
und  inhaltliche  Inspiration.  Die Kom-
positionen  sind  minimalistisch,  radi-
kal sparsam und  luxuriös einfach.
Wer  mit  dieser Beschreibung   nichts
anfangen   kann,  der   sehe  sich  das
doch  mal  an:  am 10.  Oktober  ab 20
Uhr  im  "Gare de la Lune"  auf der Pill-
nitzer   Landstraße,   veranstaltet   von
*sowieso*, Frauen für Frauen e. V.
Neues Konzept im „Gare de la lune” scheint aufzugehen Dresdner Neueste Nachrichten 
MITTWOCH, 10. JULI 2002

Reise in die Vergangenheit
mit Blick aufs „Meer”

Von BIRGIT GÄNGLER

Für alle Daheimgebliebenen, die den Geschmack des Meeres nur den Postkarten ihrer Freunde entnehmen, gibt es eine gute Nachricht: Dresden hat seit drei Wochen einen „Strandgarten”. Am Wachwitzer Elbufer mit Blick auf  „unser Meer” tummeln sich seit drei Wochen acht Strandkörbe und warten darauf, ihre „Besetzer” in Urlaubsstimmung zu bringen. Die grüngestreiften Gute- Laune­ Macher gehören zum Konzept von Hardy Hauschild und Michael Rüdrich, die seit Anfang des Jahres den „Gare le la lune” umkrempeln.
  Als sie die Einrichtung von Betreiber Ricardo Pietsch übernahmen, war sie eigentlich nur noch für eines bekannt: den wöchentlichen Tangoabend. Doch das sollte sich bald ändern. Feste Termine an  fast allen Wochentagen von Salsa über Black Music bis zur Schlagernacht sollten wieder für viele Gäste im Mondbahnhof sorgen. „Was wir in den ersten Monaten gemacht haben, war ein Angebot”, sagt Hauschild.

Inzwischen hat sich herausgestellt, welche Veranstaltungen gut gehen und welche wieder gestrichen werden.
Gute Erfahrungen haben die neuen Betreiber mit Konzerten und Partys gemacht. Nach dem Sommerloch soll es ab September deshalb wieder große Veranstaltung geben. „Wir sind im Gespräch mit dem Blauen Einhorn, dem TSO und den Nierentischen” , verrät Hauschild. Bei den wöchentlichen Tanzabenden haben sich Diskofox und sonntägliche Kaffeehausmusik bewährt.

Ein Hauch von Strandurlaub vor dem alten Ballhaus an der Elbe.    Foto: Dietrich Flechtner

Salsa-Abende und Live-Jazz gibt es nach der Sommerpause nicht mehr - die Resonanz darauf war nicht so groß. Ungebrochen dagegen ist die Leidenschaft der Tangotänzer für den Ballsaal an der Elbe. „Hier dringt man in die Vergangenheit ein”, schwärmt Jürgen Karthe, Kopf des Dresdner „Tango Andorinha Sextetts” von dem Saal mit seinen roten Vorhängen. Und seit es den Strandgarten gibt, holen sich auch seine „Schützlinge” den Urlaubskick, bevor sie wieder sehnsüchtig einen Fuß vor den anderen setzen.

Biergarten bei schönem Wetter 17 bis 22 Uhr;
mittwochs, 21 Uhr Tangonacht mit Einführung für Neueinsteiger ab 20 Uhr;
donnerstags, 20 Uhr Diskofox
Termine:
13. Juli, 21 Uhr Geburtstagsfeier von DJ Chiquita mit Dub, Black Music, R & B;
20. Juli, 21 Uhr Jugendtanz für Leute ab 30;
19. Juli und 9. August, 21 Uhr Tangoball mit dem Tango Andorinha Sextett

Kontakt: Gare de la lune, Pillnitzer Landstr. 148,  Tel.: 2 67 85 54

 
DIENSTAG
11.JUN1 2002
Sächsische Zeitung
Neustart
Alles außer Techno
„Gare de la lune” mit neuern Programm wieder eröffnet
Das „Gare de la lune” auf der Pill- nitzer Landstraße 148 präsentiert sich seit Mai in neuern Gewand und mit neuern Kultur-Programm. „Un- ser Haus soll für alle Geschmäcker und für Jung und Alt etwas bieten”, sagt Betreiber Michael Rüdrich. Zu- sammen mit seinem Partner Hardy Hauschild will er das ehemalige Restaurant mit Tanz- und Musik- Veranstaltungen neu beleben.
   Im Juni ist der Terminkalender schon voll. Osteuropäische Musik erwartet die Gäste am 14. Juni zur Russennacht. Ab dem 28. Juni ste- hen die Veranstaltungen ganz im Zeichen des Elbhangfestes. Geplant sind außerdem monatlich zwei gro- ße Bälle. Tangobegeisterte können zudem jeden Mittwoch das Tanz- bein schwingen. Live-Jazz soll im- mer montags zu hören sein.
   Im Saal mit neuer Bar heißt es am 21. Juni Jugendtanz oder „Disco wie früher”. Derartige Reisen in die Vergangenheit sind ab Juli zweimal pro Monat geplant. Zur Musik ver- spricht Michael Rüdrich: „Wir spie-
len alles außer Techno.” Neben den Tanz- und Musik-Partys sind Kon- zerte die dritte Säule des Pro- gramms. Zudem können Saal oder Keller für Veranstaltungen jeder Art angemietet werden.
   Seit Februar diesen Jahres be- treibt Michael Rüdrich zusammen mit Hardy Hauschild das ehemalige Restaurant. Zuerst wurden die Bar im Saal und das Kellergewölbe um- und das Ausschankhaus im Bier- garten ausgebaut. Vollständig beendet sind die Renovierungen aber erst Ende Juli.
   Vor dem „Gare de la lune” war Michael Rüdrich lange Zeit in der Rocker-Kneipe „Titty Twister” auf der Kippsdorfer Straße 100 zu Hau- se. „Jetzt kann ich ein größeres Spektrum abdecken und unter- schiedlichere Veranstaltungen an- bieten”, sagt er im Rückblick auf seine alte Heimstatt. (fh)

Informationen zum Programm und Nä- heres zum Anmieten des Saals oder KeIlers gibt es unter Telefon  267 85 54.

Donnerstag
7. März 2002
PLUSZ
Folklore

Balkan-Ball

Nicht gerade alltägliche Musik für eine Tanzveran- staltung in hiesigen Breiten soll am 9. März zahlreiche Bewegungshungrige ins Dresdner „Gare de la lune” locken. Party-Macher Tom Roeder lässt zunächst die rumänische Kapelle Fanfare Ciocartia furiose Balkan-Folklore spielen. Die skurrile Zigeuner-Band hat bei ihren Konzerten hier

zu Lande jedes Publikum mitgerissen; am 9.März soll sie die Gäste der Veranstaltung auch zum Tanzen bringen. Anschließend versucht ein DJ Gleiches mit Balkanmusik-Konserven. Und wer früh genug kommt, kann kostenlos Wodka picheln                        Ada
Fanfare Ciocartia & DJ,  9. März, 21 Uhr, Ballhaus „Gare de la lune”, Dresden

 

 
Juni 2002
Auf dem Weg nach Pillnitz
Gare de la lune        

Adresse: Pillnitzer Landstraße 148
Öffnungszeiten: Mo - Fr ab 15 Uhr, Sa ab 13 Uhr, So und feiertags ab 11 Uhr - bei schönem Wetter
Sitzplätze: ca. 90 Plätze
Parkplätze: am Haus

Seit Februar weht hier ein frischer Wind. In ruhiger Lage, direkt an der Elbe, zwischen Blauen Wunder und

Pillnitz befindet sich der Gare de la lune. Ideal für Familienausflüge kann er direkt per Rad oder zu Fuß von der Elbe aus erreicht werden. Schattenspendende Bäume und ein schöner Garten mit Blick auf den Fluss bieten Ruhe und Erholung bei einem Glas Bier und leckerem Grillangebot. Die neuen Betreiber haben notwendige Änderungen im Garten vorgenommen, und bis der Sommer richtig beginnt, wird auch noch die ein oder andere Über- raschung  hinzukommen.

 

DONNERSTAG
07.02.2002
PLUSZ
Intermezzo mit Tanz
Bevor die neue Mann- schaft des Dresdner Ballhauses Gare de la Lune mit überarbeitetem Programm, mit Konzer- ten, Bällen, Partys und Kabarettveranstaltungen erneut ins Rennen um die Publikumsgunst startet, wird testweise Karneval gefeiert. Am 9. Februar soll unter dem viel versprechen-den Motto ,,'Ne Faschingsparty wie mein Mann seiner” ein buntes Spektakel dem kollektiven Frohsinn die nötige Basis liefern. Neben diversen Kostümspielchen sind es vor allem die Nierentische, die sich darum ver- dient machen. Die Dresdner Band verwurstet Schlager aus den 50er Jahren, Beatmusik und ei- ne gehörige Ladung Rock'n'Roll zu feinster Stimmungsmusik- genau richtig für diese Fete. ada

Faschingsparty mit den Nierentischen,
9. 2.,20 Uhr;
Gare de la lune, Dresden